© Musikverein Feldberg e.V. 2013
„Inspiration“ ist hör-und spürbar Musikverein Feldberg spielt vor vollem Haus und begeistert mit unterhaltsamem Programm. Unter dem Motto "Inspiration" präsentierte der Musikvereins Feldberg unter der Leitung von Alexander Horst ein unterhaltsames Jahreskonzert. Der erste Vorsitzende Frank Steinger konnte im Gemeindesaal "ein volles Haus" mit Freunden der Bläsermusik willkommen heißen. Als Gastensemble trat das JOE  (Jugendorchester Eggenertal) unter der Leitung von Aaron Solberg auf. Das Publikum zeigte sich von den Darbietungen begeistert. Den Auftakt machte das Jugendorchester mit zwei sorgsam eingespielten Vorträgen. Zur Einstimmung erklang eine getragene "Hymne", worauf die bekannte Filmmelodie zu "Pippi Langstrumpf" mit viel Verve und ausgezeichneter Technik den Hörern Freude bereitete. Die applaudierten so stark, dass die jungen Musikerinnen und Musiker mit "O Susanna" noch eine beschwingte Zugabe spielten. Man spürte den guten Draht zwischen dem Orchester und dem Dirigenten. Das Aktivorchester setzte mit der Interpretation von Scharnagels Komposition „Alpine Inspitrations“ – Ouvertüre for Band gleich zu Beginn seiner Vorträge einen überzeugenden Akzent. Majestätische und gefühlvolle Stimmungsbilder entführten das Publikum in die Klangwelt der Berge. Carrikfergus eine Hommage an ein schottisches Schloss im Arrangement von Michael Geisler, verzauberte mit melancholischen und sehnsuchtsvoll gestalteten Stimmungsbildern. Vor allem aber war es der virtuose Euphonium – Solist Andreas Steinger der diese Darbietung im Zusammenspiel mit Matthias Steinger (Bass) und Frank Steinger (Trompete) zu einem Glanzlicht des Abends machte. Mit „Mary Poppins“ folgte eine schöne Bearbeitung von Alfred Rees, die mit Leichtigkeit und Freude vorgetragen wurde. Ein Medley zu Ehren des Leadmusikers der britischen Gruppe Queen- Freddy Mercury- mit dem Titel „God save the Queen“ begann mit der englischen Nationalhymne und ging dann über in eine fulminant interpretierte Hör-Schau bekannter Queen – Hits. Passend dazu schwebte Marys Regenschirm im Saal. Doch auch einige Blasmusik- Klassiker hatte der Musikverein an diesem Abend auf Lager. So den „Maxglaner Zigeunermarsch Reloaded“ in einem flotten Arrangement von C. Zellhofer, hauptsächlich bekannt gemacht durch die Gruppe Viera Blech. Es kommt immer wieder gut an beim Publikum, wenn auch die beliebte Marschmusik, hier sehr konzertant vorgetragen, von den Bläsern nicht vernachlässigt wird. Eingereiht, mit gleichem Feingespür folgte vor der Pause noch der Konzertmarsch „Sons of the Brave“, arrangiert von Siegfried Rundel. Die Hörer waren hocherfreut. Man spürte aber auch deutlich, dass Orchester und Dirigent großen Spaß an der Sache hatten. Auch fehlte eine Polka nicht. Die Neuerscheinung „Böhmische Liebe“ von Mathias Rauch gefühlvoll, dennoch temperamentvoll interpretiert, ging in die Herzen der Konzertgäste. Einen Höhepunkt gab es noch zum Konzertfinale. Lenards Cohens „Halleluja“ ist inzwischen ein Evergreen. Selten aber wird dieses mit so viel Gefühl dargeboten wie hier: Die jungen Vokaltalente Tabea und Elena Zeller machten den Vortrag mit ihrem Gesang zu einem wahren Hinhörer, während das Orchester liebevoll mit ausgewogener Klangfarbe untermalte. Bei der Zugabe wurde es noch einmal volkstümlich mit dem „Gruß an Böhmen“, einem schmissigen Marsch von Vaclar Vackar. Die gelungene Bearbeitung von Franz Bummerl ermöglichte dem Musikverein Feldberg, so richtig in die Vollen zu gehen. Bei sämtlichen Vorträgen war als roter Faden das Motto „Inspiration“ hör – und spürbar. Man hatte jederzeit den deutlichen Eindruck, dass Dirigent Alexander Horst und sein Ensemble ein technisch und gestalterisch hervorragend agierendes Ganzes sind. Sehr zum Gelingen des Abends trug auch die informative Moderation der Flötistin Isabelle Kammerer bei sowie eine begleitende, zum Motto passende Hallendekoration bei. In der Pause konnten von Vorstand Frank Steinger für 40-jährige Vereinszugehörigkeit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden: Rita Köbelin und Günter Lenz. Für die aufopfernde, präzise Probenarbeit und Konzertvorbereitung bekam Alexander Horst von den Aktiven ein Dankeschön in Form einer gehaltvoll gefüllten „Zaine“ und seine Frau einen Blumenstrauß überreicht. Für die stehts gute Zusammenarbeit und als vorweggenommenes Abschiedsgeschenk für die Ortsvorsteherdienste, überreichte Frank Hans Adam eine Kiste voller gesunder Mineralwässer. Dass der Verein den richtigen Weg beschreitet, zeigte sich noch an der noch lange anhaltenden „Nachfeier“, wenige Gäste traten direkt nach dem Konzert den Heimweg an. Gert Willmann Quellen: Flier (Badische Zeitung)
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